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Wie bekomme ich Aufträge als Immobilienmakler?

Verkaufsaufträge kommen aus drei Quellen: aus Empfehlungen früherer Kunden, aus aktiver Ansprache und aus Sichtbarkeit bei der Recherche. Die ersten beiden lassen sich schwer planen, die dritte lässt sich bauen.

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Warum Empfehlungen allein kein Geschäftsmodell sind

Empfehlungen sind die angenehmste Quelle und die unzuverlässigste. Sie kommen, wenn sie kommen, und sie skalieren nicht: Wer im letzten Jahr acht Objekte verkauft hat, kennt acht zufriedene Eigentümer und nicht achtzig.

Statt auf Empfehlungen zu hoffen, baust du dir einen Kanal auf, der Monat für Monat qualifizierte Eigentümer-Anfragen liefert. Der Unterschied ist nicht die Zahl der Anfragen, sondern ihre Vorhersagbarkeit — und Vorhersagbarkeit ist das, woran Personalplanung und Investitionen hängen.

Wo beginnt heute der erste Kontakt zu einem Eigentümer?

Eigentümer informieren sich heute zuerst online, bevor sie einen Makler beauftragen. Der erste Kontakt findet damit statt, bevor jemand telefoniert — und er entscheidet, wer überhaupt in die Auswahl kommt.

Praktisch heißt das: Die Entscheidung fällt an einer Stelle, an der du nicht dabei bist. Was dort über dich zu finden ist, führt das Gespräch stellvertretend.

Welche Suchanfragen führen zu einem Verkaufsauftrag?

Zu einem Auftrag führen Anfragen mit Verkaufsabsicht und Ortsbezug: Was ist mein Haus wert, wie läuft ein Verkauf ab, welcher Makler arbeitet hier. Wer auf diese Fragen die beste Antwort liefert, bekommt den Anruf.

Das ist der Grund, aus dem Ratgeberseiten für einen Makler kein Beiwerk sind. Ein Eigentümer, der seine Frage bei dir beantwortet bekommt, hat dich bereits als Fachmann erlebt, bevor er eine Nummer wählt.

Was ändert sich durch die KI-Suche?

In der KI-Suche gibt es keine Ergebnisliste, aus der ein Eigentümer wählt, sondern eine Antwort mit ein bis drei Namen. Wer nicht genannt wird, taucht in dieser Recherche gar nicht auf.

Wir positionieren dich als vertrauenswürdige Quelle, die ChatGPT und der Google-KI-Modus aktiv empfehlen. Der Kanal ist neu und deshalb heute noch schwach besetzt — das ist die Gelegenheit daran.

Wann entsteht aus einem Auftrag ein Anspruch auf Lohn?

Der Anspruch entsteht erst mit dem Zustandekommen des Vertrags, für den nachgewiesen oder vermittelt wurde. Ein unterschriebener Maklerauftrag ist damit noch kein Geld, sondern die Erlaubnis, dafür zu arbeiten.

So steht es in § 652 BGB. Daraus folgt eine unbequeme Rechnung: Jeder Auftrag, der nicht zum Abschluss führt, kostet Zeit ohne Gegenwert. Wer bessere Anfragen bekommt, verkauft nicht nur mehr, er arbeitet auch weniger umsonst.

Woran erkennt ein Eigentümer, wem er vertraut?

Ein Eigentümer erkennt Vertrauen an Überprüfbarem: Bewertungen mit Namen, benannte Referenzobjekte, eine Erlaubnis im Impressum und Angaben, die sich an mehreren Stellen decken. Behauptungen ohne Beleg wirken dagegen austauschbar.

Genau an dieser Stelle sehen Maklerseiten einander gleich. Wer stattdessen konkret wird — Zahlen aus dem eigenen Gebiet, benannte Abschlüsse, ein Verfahren, das erklärt wird —, hebt sich ohne jede Werbeaussage ab.

Was daraus für den Aufbau folgt

Der Aufbau läuft in dieser Reihenfolge: erst das Fundament aus Profil und Bewertungen, dann die Seiten für Leistung und Ort, dann die Autorität durch Erwähnungen von außen. Wer die Reihenfolge umdreht, baut auf Sand.

Der Grund ist einfach. Erwähnungen von außen bringen Besucher auf eine Seite; ist die Seite leer, sind die Besucher wieder weg.

Wie viele Anfragen werden zu einem Auftrag?

Wie viele es sind, hängt an der Qualität der Anfragen und nicht an ihrer Zahl. Eine Anfrage von einem Eigentümer mit konkreter Verkaufsabsicht führt weit häufiger zum Auftrag als eine aus einem Werbeformular — und beide zählen in einer Statistik gleich.

Deshalb ist die nützlichere Kennzahl nicht die Abschlussquote, sondern die Herkunft. Wer weiß, aus welchem Kanal die Aufträge kommen, weiß auch, welcher Kanal Arbeit verdient; wer nur die Gesamtzahl kennt, optimiert im Nebel.

Was zwischen Erstkontakt und Auftrag passiert

Zwischen der ersten Anfrage und der Unterschrift liegen bei einem Verkauf oft Wochen. In dieser Zeit vergleicht ein Eigentümer, spricht mit der Familie, holt eine zweite Einschätzung ein — und der Makler, der in dieser Phase präsent und ansprechbar bleibt, gewinnt sie häufiger.

Präsenz heißt dabei nicht Nachfassen im Wochentakt. Sie heißt: erreichbar sein, Fragen ohne Verzögerung beantworten und dem Eigentümer etwas an die Hand geben, das er in Ruhe lesen kann. Eine Seite, die seine Frage vollständig beantwortet, arbeitet in dieser Zeit für dich.

Dein nächster Schritt

Wie eine Nennung in der KI-Suche zustande kommt und wie sie sich messen lässt, steht auf der Seite Top 3 in der KI-Suche.

Was einen Alleinauftrag von anderen Vertragsformen unterscheidet, steht unter Was ist ein Alleinauftrag. Weitere Antworten stehen im Wissensbereich.

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