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Was kostet SEO pro Stunde?

Ein Stundensatz sagt bei Suchmaschinenoptimierung fast nichts aus, weil das Ergebnis nicht an der Zeit hängt, sondern an der Entscheidung, welche Begriffe überhaupt bearbeitet werden. Zwei Anbieter mit demselben Satz können sehr verschiedene Ergebnisse liefern.

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Warum die Frage nach dem Stundensatz trotzdem gestellt wird

Sie ist die einzige Frage, die sich ohne Vorwissen stellen lässt. Wer noch nie mit einer Agentur gearbeitet hat, hat keinen anderen Maßstab — und ein Stundensatz ist wenigstens eine Zahl, die man vergleichen kann.

Der Haken ist, dass die Zahl das Falsche vergleicht. Bei einem Handwerker steht hinter der Stunde ein festes Ergebnis: eine verlegte Leitung ist eine verlegte Leitung. Bei Sichtbarkeit steht hinter der Stunde eine Entscheidung, und die kann gut oder schlecht sein.

Welche Abrechnungsmodelle gibt es bei SEO?

Es gibt drei Modelle: Abrechnung nach Stunden, ein fester Monatsbetrag über eine vereinbarte Laufzeit, und ein Projektpreis für einen abgegrenzten Umfang. Alle drei kommen im Markt vor und können seriös sein.

Der Monatsbetrag passt zu laufender Arbeit, weil Suchmaschinenoptimierung nicht in einem Rutsch fertig wird. Der Projektpreis passt zu einem abgeschlossenen Vorhaben — etwa dem Neubau einer Website. Die Stundenabrechnung passt zu Beratung, bei der niemand vorher weiß, wie viel nötig sein wird.

Sind die genannten Preise netto oder brutto?

Angebote zwischen Unternehmen sind Nettopreise, also ohne Umsatzsteuer. Für einen Makler mit Vorsteuerabzug ist das die Zahl, die zählt; wer nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist, rechnet die Steuer hinzu.

Wer Umsatzsteuer ausweist und wer nicht, regelt § 19 UStG. Das ist keine Kleinigkeit. Zwischen einem Netto- und einem Bruttoangebot liegt ein Fünftel des Betrags, und ein Vergleich zweier Angebote in verschiedenen Größen führt zwangsläufig zur falschen Entscheidung.

Was bestimmt den Preis wirklich?

Den Preis bestimmen Wettbewerb und Umfang: wie viele Anbieter um dieselben Begriffe kämpfen, wie viele Orte abgedeckt werden sollen und wie viel an der bestehenden Website zuerst repariert werden muss.

Wir werten anhand deiner Region, Suchvolumen und Wettbewerb konkret aus, was überhaupt zu holen ist. Erst danach lässt sich sagen, was ein Vorhaben kostet — vorher wäre jede Zahl geraten, und eine geratene Zahl in einem Angebot ist eine falsche Zahl.

Warum hier kein Stundensatz steht

Der Grund ist einfach: Was diese Seite über den Preis eines konkreten Vorhabens sagt, müsste sie über einen Betrieb sagen, den sie nicht kennt. Eine Zahl an dieser Stelle wäre eine Zahl über niemanden.

Ist ein Ziel für dich unrealistisch, sagen wir das offen. Dazu gehört auch der Fall, dass sich der Aufwand für deine Region nicht lohnt — dann ist die ehrliche Auskunft, es zu lassen.

Woran erkenne ich ein unseriöses Angebot?

Unseriös wird ein Angebot dort, wo es eine Position garantiert. Die Reihenfolge der Suchergebnisse bestimmt der Suchmaschinenbetreiber; wer sie zusagt, verspricht etwas, worüber er nicht verfügt.

Zwei weitere Warnzeichen: eine Bindung über viele Monate ohne Kündigungsmöglichkeit, und ein Bericht, der nur Rangplätze zeigt und keine Anfragen. Beides verlagert das Risiko vollständig auf den Kunden.

Was gehört in ein gutes SEO-Angebot?

Ein brauchbares Angebot nennt den Umfang, die Laufzeit, die Kündigungsfrist und die Kennzahlen, an denen es sich messen lassen will. Fehlt einer dieser vier Punkte, ist die spätere Auseinandersetzung schon angelegt.

Wir definieren gemeinsam messbare Ziele — Anfragen, Sichtbarkeit, Umsatz — nicht nur Rankings. Du weißt jederzeit, was umgesetzt wird, warum es umgesetzt wird und welchen Nutzen es hat.

Wie lange sollte ein Vertrag über Suchmaschinenoptimierung laufen?

Sinnvoll ist eine Laufzeit, die zur Wirkdauer passt und trotzdem eine Ausstiegsmöglichkeit lässt — üblich sind sechs bis zwölf Monate mit einer Kündigungsfrist zum Ende. Kürzer sieht kaum ein Ergebnis, länger ohne Ausstieg verlagert das Risiko einseitig.

Wichtiger als die Zahl der Monate ist, was in dieser Zeit vereinbart ist. Eine Laufzeit ohne benannte Leistungen ist ein Abonnement; eine Laufzeit mit einer Liste dessen, was entsteht, ist ein Auftrag.

Was in der Rechnung nicht auftaucht

Zwei Kostenblöcke stehen in keinem Angebot und fallen trotzdem an: die eigene Zeit und die Wartezeit. Zugänge freigeben, Fragen beantworten, Texte gegenlesen, Referenzen zusammentragen — das übernimmt niemand für dich, und ohne diese Mitarbeit steht die Arbeit still.

Die Wartezeit ist der zweite. Zwischen dem ersten Aufwand und den ersten Anfragen liegen Wochen, in denen das Geld schon geflossen ist. Wer das einkalkuliert, hält durch; wer es nicht tut, bricht nach dem zweiten Monat ab und hat dann beides verloren — die Zeit und den Aufwand.

Dein nächster Schritt

Bevor über Geld gesprochen wird, gehört auf den Tisch, was in deiner Region überhaupt zu holen ist. Genau das ist der Zweck der Potenzialanalyse — sie liefert die Grundlage, auf der ein Preis erst sinnvoll wird.

Was Suchmaschinenoptimierung für einen Maklerbetrieb konkret bedeutet, steht unter SEO für Immobilienmakler. Weitere Antworten stehen im Wissensbereich.

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