Welche Software benutzen Immobilienmakler?
Ein Maklerbüro arbeitet mit vier Arten von Werkzeugen: einer Maklersoftware für Objekte und Kontakte, einem Zugang zu den Portalen, einem Bewertungswerkzeug und der eigenen Website. Alles andere kommt darauf.
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Wofür ist eine Maklersoftware da?
Eine Maklersoftware führt Objekte, Interessenten und Aufgaben an einer Stelle zusammen und schickt Exposés an die Portale. Ihr Wert liegt darin, dass eine Anfrage nicht mehr in einem Postfach liegen bleibt.
Das ist unspektakulär und im Tagesgeschäft trotzdem entscheidend. Eine Anfrage, die zwei Tage liegen bleibt, ist in einem Markt mit mehreren Anbietern oft schon vergeben.
Brauche ich eine eigene Website, wenn ich auf den Portalen bin?
Ja, denn auf einem Portal vergleicht ein Eigentümer Objekte, nicht Makler. Wer sich für einen Ansprechpartner entscheiden will, sucht ihn danach mit Namen oder mit einem Ortsbegriff — und landet dort, wo eine eigene Seite steht.
Der Unterschied ist auch wirtschaftlich. Auf einem Portal zahlst du für Sichtbarkeit, solange du zahlst. Eine eigene Seite, die für die richtigen Begriffe rankt, arbeitet weiter, wenn ein Werbebudget einmal ausfällt.
Welche Rolle spielt ein Bewertungswerkzeug?
Ein Bewertungswerkzeug liefert Eigentümern eine erste Preisspanne und dir dafür deren Kontaktdaten. Es ersetzt keine Wertermittlung, sondern eröffnet ein Gespräch — und genau daran misst sich, ob es etwas taugt.
Wichtig ist, was danach passiert. Ein Rechner ohne Anschluss an die Kundenverwaltung erzeugt Datensätze, die niemand anfasst; angeschlossen erzeugt er Termine.
Was ist bei Kundendaten rechtlich zu beachten?
Jede Software, die Kundendaten verarbeitet, gehört in das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, das die Datenschutz-Grundverordnung verlangt. Dazu kommen ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter und geregelte Löschfristen.
Für die Maklertätigkeit selbst gilt zusätzlich die Erlaubnispflicht: Wer gewerbsmäßig vermittelt, braucht die Erlaubnis der zuständigen Behörde. Aus ihr folgen Aufzeichnungspflichten, die eine Software abbilden können muss. Das Verzeichnis selbst verlangt Art. 30 DSGVO.
Warum hier kein Produktname steht
Welches Werkzeug passt, hängt davon ab, wie viele Objekte du führst, ob du im Team arbeitest und was du bereits im Einsatz hast. Eine Empfehlung ohne diese Angaben wäre eine Empfehlung ins Blaue.
Du weißt jederzeit, was umgesetzt wird, warum es umgesetzt wird und welchen Nutzen es hat. Das gilt auch für die Frage, ob ein zusätzliches Werkzeug überhaupt nötig ist — häufig ist die Antwort nein.
Welche Werkzeuge braucht man für Sichtbarkeit?
Für Sichtbarkeit reichen drei kostenlose Zugänge als Grundlage: das Unternehmensprofil bei Google, die Search Console für die eigenen Suchdaten und ein Statistikwerkzeug für das Verhalten auf der Website.
Wir kombinieren klassisches SEO mit GEO — Generative Engine Optimization — damit du auf beiden Kanälen gefunden wirst. Für die zweite Hälfte gibt es kein fertiges Werkzeug von der Stange; dort wird gemessen, indem man die Systeme selbst fragt und die Antworten festhält.
Der Fehler, der teuer wird
Teuer wird nicht die falsche Software, sondern eine Kette aus Werkzeugen, die nicht miteinander sprechen. Dann liegt derselbe Kontakt an drei Stellen, und keine der drei ist die richtige.
Bevor ein weiteres Werkzeug dazukommt, lohnt die Frage, welches vorhandene es ersetzt. Wenn die Antwort keines lautet, gehört auch das neue Werkzeug auf den Prüfstand.
Was kostet die Software in einem Maklerbüro?
Maklersoftware wird meist je Benutzer und Monat abgerechnet, Portale je Objekt oder als Paket. Die Summe hängt weniger am Preis der einzelnen Werkzeuge als an ihrer Zahl — jedes zusätzliche kostet Gebühr, Pflege und Einarbeitung.
Der Vergleich zweier Angebote scheitert häufig an derselben Stelle: Das eine nennt einen Grundpreis mit Zusatzmodulen, das andere ein Paket. Wer beide gegenüberstellen will, rechnet auf denselben Nutzungsumfang um — und stellt dabei manchmal fest, dass die Hälfte der Module gar nicht gebraucht wird.
Was beim Wechsel wirklich Arbeit macht
Nicht die neue Software, sondern die alten Daten. Objekte, Kontakte, Historie und Dokumente liegen in einer Struktur, die das neue System nicht kennt — und was beim Umzug verlorengeht, fehlt genau dann, wenn ein alter Interessent zurückkommt.
Deshalb gehört vor jede Wechselentscheidung eine nüchterne Frage: Welche Daten brauche ich in fünf Jahren noch, und in welcher Form bekomme ich sie aus dem alten System heraus? Ein Anbieter, der auf diese Frage ausweicht, hat sie beantwortet.
Dein nächster Schritt
Von den Werkzeugen in dieser Liste gehört dir nur die Website selbst. Was sie leisten muss, damit aus Besuchern Anfragen werden, steht auf der Seite Website.
Was Suchmaschinenoptimierung für einen Maklerbetrieb bedeutet, steht unter SEO für Immobilienmakler. Weitere Antworten stehen im Wissensbereich.
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